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Freitag, 10. April 2015

e-short // bittersweet: Felicitas Brandt – Hinter den Buchstaben

Hallo meine Lieben!

Endlich habe ich es geschafft und mich mal für eine Kurzgeschichte der Bittersweets aus dem Carlsen Verlag (Impress) entschieden.

Deshalb, wie immer, eine kurze Einschätzung meinerseits.










-          - Allgemeines:
Man erhält die Kurzgeschichte als ePub oder für die, die keinen e-Reader haben auch als pdf-Datei  für 1,49 EUR. Sie umfasst 74 Seiten, sodass man sie bequem in einer Stunde (zum Einschlafen, Wartezeit beim Arzt, etc.) durch hat. Empfohlen wird sie ab 14 Jahren, die ISBN Nummer lautet 978-3-646-60105-3. Verleger ist der Carlsen Verlag
HIER kommt ihr auf die Seite des e-shorts, auf der ihr weitere Rezis lesen könnt, eine Leseprobe erhaltet, es direkt kaufen könnt oder eine Vlog Rezi von Peachgalore findet. 

-         Kaufgründe:
Ich habe natürlich schon einiges von den Bittersweet e-shorts gehört und es war daher nur eine Frage der Zeit, bzw. die Frage „Mit welchem fang ich an?“. Letztere ist mir relativ leicht gefallen, da mir die Beschreibung sehr gut gefallen hat. Zudem bin ich großer Robin Hood Fan.

-         -  Inhalt:
Beschreibung Carlsen:
Himmelsgrün – Buchgeflüster – Winterfrühling...
Faith fühlt sich nur an einem Ort wirklich wohl: in der Bibliothek. Doch plötzlich befindet sie sich in den Geschichten, die hinter den Buchstaben liegen. Und sie soll ausgerechnet den legendären (und extrem charmanten) Robin Hood retten.

Diese fantastische Geschichte erinnert mich ein wenig an den Lesestoff, den man oft in Fanfiction Portalen bekommt – und das meine ich durchweg positiv. Faith will sich gerade in der Bibliothek bei einem Buch entspannen, als eine Fee sie sozusagen ins England zu Robin Hood Zeiten entführt. Denn was Faith nicht weiß: sie spielt eine wichtige Rolle und muss Robins Geschichte vor einer bösen Macht retten…

-          - Protagonisten:
Faith ist für mich total nachvollziehbar. Ein Charakter in den man sich sofort reinversetzen kann. Auch die kleine hibbelige Fee Liv ist ganz gut gelungen. Wobei man nicht erwartet, dass mehr hinter Liv steckt als man denken mag… Aber mein absoluter Hit-Charakter ist Sky. Irgendwie konnte ich die Anziehung von Faith Sky gegenüber sofort nachvollziehen, denn er ist echt richtig süß.
Der „Bösewicht“ wiederum dürfte den meisten bekannt sein, denn auch diese Figur entspringt einem echten Klassiker.

-         -  Lesevergnügen:
Super. Mehr brauch ich eigentlich nicht zu sagen. Die Geschichte ließ sich flüssig lesen, ohne sonderlich herausgearbeiteten Spannungsbogen. Es war ein toller Einstieg in die bittersweets und sicher nicht mein letzter. Genau das richtige, wenn man einfach mal eine Geschichte lesen will, die nicht so lange dauert. Und wer dann noch was übrig hat für einen Klassiker wie Robin Hood, gemischt mit ein wenig Romantik, der ist hier genau richtig.
Lediglich das Ende war für mich als Mädchen nicht so ganz befriedigend ;)


Meine Bewertung:

Super Preis, tolles Lesevergnügen – absolute Kaufempfehlung und 4 von 5 Sternen.


So, das war es für heute von mir.
Ich wünsch euch ein supertolles Wochenende. Schnappt euch ein Buch, haut euch raus in den Liegestuhl und genießt die Zeit.


Liebe Grüße,

Jenny

Donnerstag, 12. März 2015

Rezension: FederLeicht - Wie fallender Schnee

Hallo meine Lieben,

nun starte ich ihn offiziell, den Büchertroll. 
Ich fand einfach, dass es für mich einfacher sein würde, das Thema Bücher, Filme, etc von dem Rest meines "Haupt"-blogs http://gemini-plappermaul.blogspot.de/ zu trennen. Dieser wird sich weiter mit den Themen Beauty/ Lifestyle/DIY beschäftigen, während ihr hier zukünftig alle meine Beiträge, Rezis und Empfehlungen zu Büchern und vielleicht auch Filmen und Musik finden werdet. Die alten Beiträge die bisher zum Thema gemacht wurden, habe ich hier rüber geholt, ihr findet sie jetzt also auch hier.


Heute geht es auch direkt mit einer Rezi weiter, ich bin nämlich letzte Nacht mit dem Auftakt zur FederLeichtSaga fertig geworden.
Dass dieser Auftakt es nicht leicht haben würde war klar. Als ich vor ein paar Jahren meinen ersten Kindle bekam (damals eigentlich noch total dagegen) und erkannte, dass die meisten ebooks fast genauso teuer sind wie die Print-Ausgaben, habe ich die sogenannten "Hobby"-Autoren entdeckt, die angefangen haben über amazon zu verlegen. Deren Bücher waren wesentlich günstiger (ich sag mal grob, zwischen 1,90 EUR und 4,50 EUR) als die kindle ebooks namhafter Autoren. Und was mich dann eben total aus der Bahn warf: Sie waren keinesfalls schlechter! Im Gegenteil! Ich habe das Gefühl, dass dieser Schlag Autoren einfach freier von der Leber weg schreiben kann. Ein erfolgreicher Autor dürfte schon einiges an Druck auf sich lasten haben, denk ich mir. 
Aber bevor ich mir jetzt hier verzettele: Auf diese Schiene lernte ich die Bücher von Marah Woolf kennen und ganz der Reihenfolge entsprechend begann ich mit der MondLichtSaga. 
Das war genau in der Zeit, in der in Deutschland oder auf der ganzen Welt immer noch dieser wahnsinnige Twilight-, bzw. Vampirhype herrschte.
Marah Woolf passte sich nicht an: Sie brachte ein Buch über Shellycoats. Ich habe mir immer eingebildet, mich in der Fantasy gut auszukennen, aber davon hatte ich noch nie gehört. Und war umso faszinierter. Die ganze Saga packte mich einfach. 
Die darauf folgende "BookLessSaga" packte mich noch mehr. Sowas hatte ich erst recht noch nicht gelesen. 

Nun schreibt Marah Woolf also die "FederLeichtSaga". Eine Saga, die für sich zu verstehen ist und alleine wunderbar gelesen werden kann. Jedem, der aber die "MondLichtSaga" gelesen hat, werden ein paar Kleinigkeiten auffallen ...

Aber eins nach dem anderen. Beginnen wir nach dem alt bekannten Schema!



- Aufmachung

Mir liegt die kindle ebook Ausgabe vor. Diese enthält 310 Seiten. Es kostet als ebook 3,99 EUR, bzw. als Taschenbuch 9,50 EUR und ist HIER bei amazon erhältlich. 
Außerdem findet ihr weitere Informationen auf Marah Woolfs Autorenhomepage.


- Kaufgründe

Eigentlich habe ich schon alles oben zu den Kaufgründen erwähnt. Eine riesen Autorin für kleines Geld. Das ist eigentlich unfassbar....


- Inhalt

Klappentext: 
"Eliza, jedem Anfang wohnt ein Zauber inne", hat meine Großmutter mir mal erklärt. Damals habe ich nicht verstanden, was sie damit meinte, und heute war ich immer noch nicht schlauer. Denn jetzt stecke ich mittendrin in einem Anfang - aber von zauberhaft kann keine Rede sein. Ausgerechnet ich soll eine magische Schneekugel für die Elfen zurückholen. Wenn sie wenigsten nett wären - diese Elfen. Aber nein - sie sind eingebildet, arrogant und bockig (einer jedenfalls). Im Grunde kann das alles nur ein schlechter Scherz sein. Ich bin bestimmt die Letzte, die sich mutig in ein Abenteuer stürzt. Denn die erlebe ich maximal mit einer Tüte Chips und meiner besten Freundin Sky vor dem Fernseher. Wäre ich bloß nicht in den Wald gegangen und durch das blöde Portal gestolpert. Dann wäre die Geschichte, die meine Welt völlig auf den Kopf stellte, vermutlich nie passiert. Aber das ist nicht mehr zu ändern und so leicht lasse ich mich nicht unterkriegen - schon gar nicht von einem Elf."


Eliza ist 17 Jahre alt und hat die typischen Teenagerprobleme. Sie ist schwer verliebt in einen Typen der jedes Mädchen nimmt, das nicht bei 3 auf dem Baum ist. Sie hat ständig Krach mit ihrer Mutter, weil sie mehr im Haus und in Mutters Café helfen soll. Sie fetzt sich mit ihrem Bruder, weil sie dessen Freundin nicht leiden kann.
Und plötzlich fällt sie Hals über Kopf durch ein Tor in eine andere Welt. Und landet in Leylin. 
Direkt vor einem Troll. 
Die Elfen haben eine wichtige Aufgabe für Eliza, doch ist sie derer gewachsen? Und was ist mit Cassian los, dem bockigsten Elfen, den es je gegeben hat? Ist Frazer überhaupt der richtige für sie?



WER KEINEN SPOILER WILL SOLLTE DEN REST DIESES ABSATZES JETZT ÜBERSPRINGEN!




Na? Klingelt es da bei manchen Lesern der MondLichtSaga? Richtig, Leylin ist die Stadt in der Emma und Callum damals Schutz gesucht haben. Und auch Elisien kam im 3. Teil der Saga vor. 
Und das sind noch die weniger offensichtlichen Sachen.

Wer ist diese Raven, der Eliza nicht ganz trauen kann? Natürlich die Raven, die schon mit Emma in Avallach war. Und auch Peter, Emmas Cousin kommt wieder vor. 

Aber am herausragendsten ist das Wiederauftauchen von Sophie und Dr. Erickson, die hier durchaus nicht nur nebenbei erwähnt werden, sondern eine etwas größere Rolle erzählen.



- Die Protagonisten

Der weibliche Hauptcharakter ist Eliza. Eliza ist ein typisches Teenager-Mädchen, dass so seine liebe Not mit ihrem Bruder, der Mutter und der Liebe hat. Ich habe in einer anderen Rezi gelesen, dass die Autorin besagter Rezi es toll fand, dass sie so teenagerlike war und nicht so erwachsen mit 17. Ich sehe das ein bisschen anders. Ich fand sie für 17 Jahre etwas sehr naiv. Wenn ich mir heute die 17jährigen Mädchen anschaue, dann finde ich sicher noch Auszüge aus dem Teenagerleben, aber so extrem schwärmen, Pläne schmieden um den Jungen zu bekommen, etc., ich finde dass das in der heutigen Zeit eher den 12-14 jährigen zusteht. Von daher fand ich Eliza eigentlich ziemlich gelungen, auch wenn mich ihre Naivität bisweilen etwas genervt hat. Mehr dazu nachher im Abschnitt "Lesefreude". 
Man merkt Eliza im Laufe des Buchs eine Veränderung an. Nicht bloss, dass sie auf einmal nicht mehr in den Typen verliebt ist, den sie vorher vergöttert hat, nein sie bekommt langsam auch ein anderes Verständnis für die wichtigen Dinge, ihre Mutter, etc.

Der männliche (und elfische) Hauptcharakter ist Cassian. Und mit ihm hat sich Marah Woolf ziemlich selbst übertroffen. Cassian ist nicht bloss der arrogante Bad Boy, den Miss Normal bekommen will und der sich ruck zuck Hals über Kopf in sie verliebt. Bei Cassian geht die Sache tiefer. Er ist verbockt, mürrisch und Menschenfeindlich. Aber im Laufe erfährt man dann auch warum das so ist. Durch seinen Makel, den er durch Perfektionismus möglichst zu übertuschen versucht, wird er aber ohne es selbst zu merken immer mehr in einen dunkel Sog rutschen. 
Ich finde gerade dieser Makel macht ihn sehr besonders und ich finde es toll, dass endlich mal eine Autorin sich gewagt hat, so etwas auszudrücken. Ich muss nicht dauernd von den absolut perfekten Typen lesen - die sind doch eh langweilig! Cassian hat aber noch ein zweites Problem - er ist Larimar, der zukünftigen Königin treu ergeben. Und genau deshalb weiß der Leser bis zur letzten Seite nicht so recht, ob er Cassian trauen kann...

Ebenfalls für mich wichtig ist Elizas Granny, neben ihrer Freundin Sky ihre einzige Vertraute. Sie kann ich mir so richtig zu 100 % vorstellen, wenn sie in ihrem Garten werkelt oder die Karten legt. Und auch sie hat ein trauriges Geheimnis, dass Eliza erst gegen Ende des Teils erfahren wird.

Wie schon erwähnt, kommen einige Figuren aus der "MondLichtSaga" erneut vor. Das ist aber nicht schlimm, im Gegenteil. Ich mag es, wenn Autoren ein ganzens "Universum" erschaffen und dort verschiedene Geschichten erzählen, die immer wieder Berührungspunkte haben. So wie bei Tolkien oder ganz herausragend bei Terry Pratchett. 
Daher habe ich mich hier über jede einzelne Figur die ich wiedererkennen durfte, wie Bolle gefreut.



- Lesevergnügen

Ich muss ehrlich sagen, dass ich das erste viertel des Buches nicht so sonderlich gut fand. Klar, der Anfang hängt meistens. Man lernt den Hauptcharakter kennen, versucht sich zurecht zu finden, etc. Was mich einfach gestört hat ist, dass Eliza diese ganze "Ich-falle-durch-ein-Tor-in-die-Elfenwelt" Geschichte viel zu locker hinnimmt. Auch das sie direkt dazu verdonnert wird eine Aufgabe zu erfüllen scheint sie nicht besonders zu stören, jedenfalls arrangiert sie sich super mit der Situation. 

Das wird hinterher im Buch wieder wett gemacht, als Eliza mehr und mehr Sachen hinterfragt und schließlich von Larimar erpresst wird. 

Nach dem ersten Viertel habe ich das Buch mehr oder weniger nicht mehr aus der Hand legen können. Man fiebert mit Eliza mit und kann die Sehnsucht die sie nach dem Elfenreich empfindet fast körperlich spüren. 

Marah Woolf schreibt in diesem Teil ohne eine riesige Spannungskurve. Es geht also nicht auf einen "Endkampf", oder ähnlichem zu; dennoch ist das Buch durchweg gleichmäßig spannend ohne einen wirklich aufzuregen. Aber auch das ist bei ersten Teilen, die in einer Saga ja der Einführung gleichkommen, nicht unüblich (erneut: siehe Herr der Ringe). 




Meine Bewertung:

Dieses Buch erhält von mir eine Kaufempfehlung und 4 von 5 Sternen! Jeder wird es lesen können, Neulinge, wie auch die Leser, die Leylin schon mal besucht haben. Vielleicht haben letztere nur, wie ich, etwas mehr Spaß, weil sie altbekanntes wieder erkennen. 
Einen Stern Abzug gibt es für den etwas schwachen Anfang und dafür, dass noch Platz nach oben ist. 



Habt ihr es schon gelesen? Meinungen?

Liebe Grüße,

Jenny

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Dienstag, 21. Oktober 2014

Die Auserwählten im Labyrinth

Hallo ihr Lieben,

da aktuell "Maze Runner" in den Kinos läuft und ich vorher (ja ich weiß - grundsätzlicher Fehler) das Buch gelesen haben wollte, werd ich es euch kurz vorstellen:

James Dashner - Maze Runner 01 - Die Auserwählten im Labyrinth

verlegt im Carlsen Verlag: Klick hier





Handlung:
Der 16-jährige Thomas findet sich ohne Gedächtnis auf einer Lichtung wieder. 50 andere Jungen halten auf dieser Lichtung, die den Mittelpunkt eines Labyrinths bildet, ihr Leben und eine Gesellschaft aufrecht. Die stärksten und schnellsten unter ihnen werden „Runner“, die Personen, die sich jede Nacht der Gefahr im Labyrinth stellen um einen Ausweg zu suchen.
Thomas lernt mit den Gegebenheiten klar zu kommen, gerät aber immer wieder in Umstände, die das Misstrauen einiger anderer auf sich zieht. Und als wäre das nicht genug, bekommt er immer mehr das Gefühl in seiner Vergangenheit etwas mit dem Labyrinth zu tun gehabt zu haben.
Die ganze Situation spitzt sich zu, als Teresa einen Tag später im Labyrinth landet. Als erstes Mädchen. Und als letzte Person. Denn durch ihr Erscheinen, soll das Ende eingeleitet worden sein.

Fazit:
Die Idee hinter dieser Dystopie fand ich sehr gut. Es war zu keiner Zeit langweilig, einzig die auf der Lichtung benutzte Phantasiesprache hat mich dann und wann etwas gestört und das James Dashners Stil manchmal etwas platt wird. Ich persönlich würde das Buch jedem ab dem Teenageralter empfehlen, auch Erwachsene haben definitiv ihren Spaß daran. Vergleichbar vom Genre her ist die Geschichte am ehesten mit Panem (von dem was ich bisher gelesen habe, denn ich bin eigentlich kein großer Dystopien-Fan).
Das einzige was mir als Mädchen an diesem Buch fehlt um es perfekt zu finden, ist etwas Romantik. Vielleicht kommt das ja noch in einem der weiterführenden Bände. Wenn nicht – es ist ja im Grundsatz denke ich auch kein großes Thema bei Dystopien. Von daher bin ich der Meinung, dass es allgemein gesehen den männlichen Lesern vielleicht etwas besser gefallen wird als den weiblichen Lesern.

Das Buch bekommt von mir 4 von 5 Punkten.

Habt ihr das Buch schon gelesen? Oder vielleicht auch schon den Film gesehen? Mögt ihr gerne Dystopien? Sagt mir, was ihr davon haltet!


LG
Jenny